Das Paula-Brot (Toastbrot 1)

Bei unserem Besuch in Philadelphia letztes Jahr, haben wir das Rezpt vom „Paula-Brot“ mitgebacht. Ursprünglich mit Weißmehl gebacken (zur Freude des Kindes) und mit ordentlich viel Zucker. Zu Hause habe ich dann ein wenig experiementiert und es mit Vollkornmehl und weniger Zucker soweit angepasst, dass es meinen Mama-Ansprüchen genügt und noch immer große Freunde beim Sohnemann und den Nachbarsmädels auslöst.

Oftmals mache ich 2 Laibe. Eines für gleich und das andere schneide ich in Scheiben (sobald es vollständig ausgekühlt ist) und friere es ein. Die einzelenen Scheiben toasten wir dann einfach bei Bedarf auf.

Ich arbeite mit einer Küchenmaschine, die knetet und knetet und knetet und meine Oberarme werden geschont. Wer das Ganze mit dem Handrührgerät macht, will vielleicht die Hefe vorab in Wasser auflösen und genau darauf achten, dass Butter oder Margarine weich sind. Da ich fast täglich einen Laib backe soll es einigermaßen schnell gehen. Ich schmeiße alles in die Schüssel und lasse die Maschine arbeiten.


Das Rezept

Zutaten:

400g Weizenvollkornmehl
80g Dinkelvollkornmehl
2 EL Zucker
1 1/2 TL Salz
40g Butter oder Margarine
1 Würfel Hefe
400ml Wasser

Zubereitung:

Das Mehl in eine Rührschüssel geben. Eine Mulde in die Mitte drücken und darein die Hefe bröckeln. Die Mulde mit ein bisschen Wasser füllen und die Hefe ein wenig einrühren. Jetzt gebe ich die restlichen Zutaten in die Schüssel und lasse alles zu einem Teig verkneten. <- Küchenmaschine 🙂

Dann den Teig zudecken und an einem warmen Ort gehen lassen. Wie lange das dauert kann keiner genau sagen. Ich habe den perfekten Platz dafür gefunden (unter der Gasterme, neben den warmen Rohren die auf Putz liegen – Hallo Altbau!). Da dauert es bei mir eben auch mal nur 30min bis der Teig sein Volumen verdoppelt hat. Wenn die Hefe zickig ist, dauert es eben auch mal eine Stunde.

Was ich nicht mehr mache ist den Teig zu lange gehen zu lassen! Dann werden die Pooren zu groß und man kann nicht mehr gut Scheiben schneiden. Wenn ich den Teig also mal am Morgen ansetze und bis zum Abend nicht zum backen komme, dann geht der Teig in den Kühlschrank.

Wenn der Teig sein Volumen versoppelt hat, dann wird er noch einmal kurz (!) durchgeknetet und wieder zugedeckt.

Jetzt stelle den Ofen an:

180°C – Ober-/Unterhitze

Und ich fette eine Kastenform ein. Der Teig kommt in die Kastenform, wieder an den warmen Platz und wartet darauf, dass der Ofen wirklich heiß ist.

Ich habe in den letzen Jahren gelernt: Brot backen funktioniert nur gut, wenn man genug Geduld hat den Ofen vorheizen zu lassen. Mein alter Backofen hatte eine eigenwillige Temperaturanzeige – also das was draußen eingestellt war, war selten die Temperatur drinnen. Ich habe mir mit einem Ofentermometer beholfen. 

So, der Ofen ist heiß, das Brot ist nochmal gegangen, dann kann es nun rein und backt für

30 Minuten

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