Es geht wieder los!

Das Reisefieber hat uns wieder voll im Griff. Kaum zu glauben, aber es sind schon vier Jahre vergangen, seit wir aus Mittelamerika zurück sind. Wir zehren noch immer von dieser Erfahrung, aber das Fernweh ist über die Jahre auch gewachsen.

Anton hat die Kindergartenzeit hinter sich gebracht, wir haben zwischenzeitlich kleine nahe und ferne Reisen gemacht. Wir waren in New York auf der Freiheitsstatue und in der schönen Pfalz. Wir sind in Portugal gewandert und waren auf einem Bauernhof im Schwarzwald. Zu unserer großen Freude erinnert sich Anton noch immer an die Zeit in Mittelamerika, er war 2 1/2 als wir damals los sind. Mit dem Reisevirus haben wir ihn auf alle Fälle infiziert. Auf der Wunschliste stehen ganz oben:

  • Ägypten (allerdings kann er sich nicht entscheiden ob ins Tal der Könige oder nach Gizeh oder doch lieber nach Sakkara)
  • Wien (und dort die Zauberflöte hören)
  • Griechenland
  • Thailand

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Wir haben uns aber jetzt erst einmal für Kambodscha und Vietnam entschieden. 2012/2013 haben wir uns vier Monate Zeit genommen. So konnten wir auch einfach mal einen Monat in Leon, Nicaragua bleiben und dort ein Haus mieten. Dieses Mal haben wir nicht so viel Zeit. Wir gönnen uns „nur“ eine zweimonatige Auszeit.

Einiges wird anders sein, als bei unserer ersten großen Reise. Ganz wichtig und für uns die größte Bereicherung: wir reisen nicht alleine! Wir haben Mitstreiter gefunden. Wir reisen mit Freunden, Freunde von uns Eltern und Freunde von Anton. Wir sind damit eine kleine Reisegruppe von 4 Erwachsenen und 3 Kindern (8, 7 & 5 Jahre alt). Als wir im Dezember 2012 in Antigua, Guatemala waren, war es Antons größte Freude endlich einen Spielkameraden zu haben. Dieses Mal bringen wir seine Freunde mit.

Schule auf Reisen

Wir sind dieses Jahr mit zwei Schulkindern unterwegs. Die erste Hürde haben wir schon genommen. Die beiden Schulen der Kinder haben unseren Plänen zugestimmt und die Kinder beurlaubt. Das Schreiben kam knapp vor Weihnachten, für uns das schönste Weihnachtsgeschenk. Das heißt für uns auch: wir sind nicht nur Reisende, sondern auch Lehrer und Schüler. Wir werden uns mit den Lehrerinnen vor der Abreise zusammensetzen und besprechen, welche Themen bearbeitet werden müssen und die Materialien entsprechend mitnehmen. Anton freut sich riesig darauf.

Vorbereitungen

… bis zum Abflug. Der Countdown läuft. Die An- und Abreise sind gebucht und auch die grobe Route ist geplant. Nun müssen wir uns um die Versorgung der Wohnung kümmern, nochmal eine Reiseberatung bei unseren Ärzten vereinbaren, Visa beantragen, Probepacken (ja das werde ich dieses Mal wirklich machen, denn bei der letzen Reise hatten wir VIEL ZU VIEL Kram dabei). Packlisten müssen erstellt werden und ggf. will ich das eine oder andere Teil meiner Reisegarderobe auch selbst nähen. Und natürlich die große Frage: wie viel Technik muss mit? Generell haben wir ja immer viel dabei. Leider ist das Zeug auch schwer und braucht viel Platz. Wie soll die Reiselektüre aussehen und natürlich brauchen wir eine Playlist. Die übliche für familieninterne Autofahrten ist nicht unbedingt Reisepartner tauglich. Es sind einfach zu viele „guilty pleasures“ drin versteckt. Die nächsten Wochen werden also spannend.

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