Hoi An, die Stadt der Lampions

Hoi An ist eine Touristenstadt, eine schöne Touristenstadt. Bekannt ist sie für die vielen Schneider und das Laternenfest. Das Laternenfest findet immer zum Vollmond statt. Wer seine Reise aber nicht nach dem Mondkalender plant muss nicht verzagen. Lampions hängen auch zu anderen Zeiten in der Altstadt und es wird ganz atmosphärig sobald die Sonne untergeht. Wenn es aber möglich ist, dann lohnt es sich zum Laternenfest da zu sein. Die Straßenbeleuchtung geht aus, riesige beleuchtete Lotusblüten schwimmen auf dem Fluss und nur die Lampions leuchten bunt. Es gibt auch Lichter-Zeremonien zu sehen und Nachtleben zu genießen (haben wir gelesen). Da wir aber mit drei Kindern unterwegs waren, Fieber und andere Reisekrankheiten hinter uns hatten, waren wir um 20:30 Uhr im Bett und haben das volle Programm verpasst. Wer fit ist, sollte die Stadt am Abend genießen. Es ist wie ein kleiner Urlaub auf der Reise.

Am ersten Tag ging es mit den Kindern erst mal auf Erkundungstour und wir haben uns im alten Stadtkern die Handelshäuser angesehen. Natürlich gabs auch den einen oder anderen Abstecher in Klamottenläden, aber das (Über)Angebot der Schneider hat uns doch eher überfordert. Wahrscheinlich sollte man mit konkreten Ideen anreisen und wissen was man gern schneidern lassen will, dann kann man sicher ein paar Schnäppchen machen.

Große Freude hat uns aber unser Kochkurs gemacht. Da wir eine Reisegruppe von sieben sind, konnten wir einen privaten Kurs buchen. Ganz zufällig haben wir das Green Mango gewählt und waren sehr glücklich. Unsere Kochlehrerin Mai hat die Kinder ganz toll einbezogen, wir durften alle an den Kräutern riechen und immer wieder abschmecken. So konnte wir erleben wie sich der Geschmack während des kochens veränderte. Die Kinder rollten die Sommerrollen, raspelten Gemüse und rührten Reis. Pho gibt es jetzt bestimmt auch mal bei uns in Berlin!

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