Kinderlachen in Antigua

Guatemala, wir sind angekommen und haben bislang überlebt. Auf dem Hinweg aus Sicherheitsgründen ausgelassen, jetzt mit mehr Erfahrung sind wir da und sehr glücklich darüber. Wir wohnen in einem Privathaus bei einem amerikanischen Musiker, Fotografen und Weltenbummler, ein Spielplatz ist gleich um die Ecke. Wir wollen länger bleiben als die anfangs geplante Woche.

Auf unserer ersten Entdeckungsrunde durch die Stadt kamen wir nicht weit. Vor der Kirche La Merced trafen wir eine Familie mit zwei Kindern, der eine Junge sah knapp älter aus als Anton das Baby wurde gerade gewickelt. So lernten wir Rebekka, Jess und ihre beiden Jungs kennen, eine norwegisch/britische Familie aus Texas. Braga, ein Jahr älter als Anton hatte ein Täschchen mit Autos, einem Elefanten und einem Pinguin dabei. Die Sprachdifferenz war kein Problem mehr, als Braga den Pinguin teilte und ab dann hatten die beiden Jungs Spaß. Nach kurzer Zeit gingen sie Hand in Hand durch die Straßen und wir Eltern tauschten uns über Fernreisen mit und ohne Kinder aus. Wie herrlich! Von der Stadt sahen wir an dem Tag nichts, aber das war egal. Nach einer Saftbar, Kutschfahrt und dem Spielplatz verabschiedete sich Braga von mir und fragte:

Can I come and play at your house?

Seither sagt Anton immer wieder wenn wir das Haus verlasen:

Vielleicht treffen wir den Jungen wieder?!

Leider sind sie schon abgereist, aber da Antigua DAS Muss für Guatemala-Reisende ist und so trefflich touristisch ausgebaut, stehen die Chancen gut, dass wir noch andere Freunde für Anton finden und auf dem Spielplatz kann man auch Kinder von hier treffen. Bis dahin erleben wir vier (Eltern, Anton und sein Freund Komell, den wir leider nicht sehen können) weitere Abenteuer als Forscher in Kirchenruinen, von denen es in Antigua zuhauf gibt. Anton ist ein großer Kirchenfan, hier gibts endlich auch welche mit Orgeln.

Wenn ich mal groß bin will ich auch Pfarrer sein, dann hab ich auch mal eine Kirche!

Seine Eltern würden sich aber auch über die anderen geäußerten Berufswünsche wie Kutscher, Organist, Busfahrer oder Vermieter freuen. Archäologen und Meteorologen sind wir nämlich schon.

Kommentare

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