Schi foan

So, da simma nun. Nach vier Monaten Neuentdeckungen sind wir nun zum dritten Mal in Schladming zum Ski fahren. Als wir noch jung und ungestüm waren, da war’s noch wichtig möglichst viele Pistenkilometer zu fahren und zu sehen. Heute genießen wir die Nähe zum Mini-Club und dass wir den Kleinen nach der Ski-Schule abholen und dann gemeinsam Mittagessen können.

Die Minis rutschen den Hügel runter und wir sind ganz verzückt. Die Omas übernehmen zum Glück gern und viel die Mittagsbetreuung, so dass wir doch die eine oder andere Abfahrt machen können. Anton hat Kinder um sich die seine Sprache sprechen (zumindest ähnlich, mit dem Schladminger Dialekt hat er manchmal noch seine Schwierigkeiten, aber zumindest konnte er souverän einen gespritzten Apfelsaft bestellen). Richtig Ruhe haben wir aber noch nicht. Die stellt sich wahrscheinlich auch erst ein wenn wir zu Hause sind und mal wieder so etwas wie einen Alltag haben.

Dafür genießen wir die Launen des Wetters von Regen über Schnee bis zum strahlenden Sonnenschein und pflegen unseren Muskelkater (auch dank Fritz dem Ski-Lehrer). Besonders schön ist es, dass wir nicht nur die Familie mitgebracht, sondern auch Freunde hier haben. Einen Abend unter Freunden mit leckerem Essen und guten Gesprächen ist auch uns abgegangen.

Eine Woche Ski fahren fühlt sich an wie im Luxus schwelgen. Ist es auch irgendwie. Aber ich freue mich mich so sehr verwöhnte Kinder in teuren Ski-Klamotten auf der Piste zu sehen, die lachen und manchmal weinen. Aber keiner von Ihnen muss in kaputten Schuhen das Abendessen für die Familie verdienen. Daran werde ich sicher noch oft denken.

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